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	<title>Ferrás · Der Ferrás-Blog &#187; Corporate Design</title>
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	<description>Der Ferrás-Blog</description>
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		<title>Logo Design fürs Le Meierhof</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 12:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Le Meierhof]]></category>
		<category><![CDATA[logo]]></category>
		<category><![CDATA[Pöttsching]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen hatten wir plötzlich viel Kontakt mit  französischem Essen. Leider nicht auf unseren Tellern, sondern auf  unseren Schreibtischen. Es ging um das Corporate Design für die  Brasserie «Le Meierhof» im burgenländischen Pöttsching. Hier nun ein  paar Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Logos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.ferras.at%2Fblog%2Flogo-design-le-meierhof%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.ferras.at%2Fblog%2Flogo-design-le-meierhof%2F&amp;source=Stefan_Ferras&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Zwei Dinge waren an diesem Projekt eine besondere Herausforderung:</p>
<ul>
<li><strong>Der Eindruck</strong><br />
Das Lokal sollte nicht zu teuer, abgehoben oder gar elitär wirken. Dieses Bild hat man ja schnell in Österreich, wenn man an die französische Küche denkt. Es sollte einen freundlichen und aufgeschlossen Eindruck vermitteln, Familien mit Kindern sind eine wichtige Zielgruppe. Die gute Küche des <em>Le Meierhof</em> soll man gerne auch öfters in ungezwungener und lockerer Atmosphäre genießen können.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Der Zeitdruck</strong><br />
Zwischen dem ersten Briefing und dem Eröffnungstermin waren nicht einmal drei Wochen, genau genommen sogar nur 18 Tage, Zeit.</li>
</ul>
<h3>Die Lösung</h3>
<p style="text-align: left;">Für das Logo gab es mehrere Ansätze, die sich dann aber schließlich zur finalen Idee zusammenfügten: einer ästhetischen Verbindung von Essen und Trinken.<a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/04/lemeierhof_logo_ferras.png"><br />
</a><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/04/lemeierhof_logo_ferras1.png" class="lightview" rel="gallery[884]" title="Das fertige Logo des «Le Meierhof»"><img class="size-full wp-image-990 aligncenter" style="margin-top: 25px; margin-bottom: 25px;" title="Das fertige Logo des «Le Meierhof»" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/04/lemeierhof_logo_ferras1.png" alt="" width="223" height="360" /></a></p>
<p style="text-align: left;">In der Bildmarke ist die Assoziation zur Gabel das stärkere Element,  erst danach zeigt sich für die meisten Betrachter die Weinflasche. Und subtil lässt sich auch noch die Initiale des <strong>M</strong>eierhofs in den Bögen der Gabel erkennen. Bis die Bildmarke aber  wirklich fertig war, waren viele Zwischenschritte nötig. Denn wenn auch nur wenig Zeit da ist, muss sauber gearbeitet werden.</p>
<h3>Der Entstehungsprozess</h3>
<p><a title="Auf You-Tube in HD sehen" href="http://www.youtube.com/watch?v=7FeYgEF2b8A">Dieses Video</a> zeigt den Weg zum finalen Logo:</p>
<p style="text-align: left;"><span class="youtube">
<object width="425" height="355">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7FeYgEF2b8A&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/7FeYgEF2b8A&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed>
<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7FeYgEF2b8A">www.youtube.com/watch?v=7FeYgEF2b8A</a></p></p>
<p>Das einfache, aber mehrdeutige Symbol bildete das Grundgerüst des Erscheinungsbildes. Unterstützt wird es durch den freundlichen, appetitlich lachsfarbigen Hintergrund (der im Video etwas dünkler wirkt). Auch bei der Schrift ist es wichtig, eine angenehme Atmosphäre zu verbreiten. Deshalb ist der Name in einer verspielten, lebendigen Handschrift gesetzt. Als Grundlage hierfür diente die <a title="Mucura von Corradine Fonts" href="http://new.myfonts.com/fonts/corradine/mucura/">Mucura</a>. Diese findet ihren Einsatz dann auch als Zwischenüberschrift in der  Speisekarte.</p>
<h3>Der Feinschliff</h3>
<p>Natürlich wurde der Font noch angepasst, denn ein paar Buchstaben und Details mussten für den Schriftzug optimiert werden. Wie beispielsweise das L von „Le“, das nun visuell eine schöne Brücke zur Oberlänge des h bildet. Auch die kleinen e sind alle ein wenig abgewandelt, damit sie immer etwas unterschiedlich wirken. So wird das Gefühl des Handgeschriebenen deutlicher vermittelt.</p>
<p><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/04/lemeierhof_font1.png" class="lightview" rel="gallery[884]" title="Der Schriftzug im Rohzustand"><img class="alignleft size-full wp-image-1001" style="margin-top: 15px; margin-bottom: 25px;" title="Der Schriftzug im Rohzustand" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/04/lemeierhof_font1.png" alt="" width="217" height="240" /></a><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/04/lemeierhof_font2.png" class="lightview" rel="gallery[884]" title="Der optimierte Schriftzug"><img class="alignleft size-full wp-image-1002" style="margin: 15px 50px 25px 10px;" title="Der optimierte Schriftzug" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/04/lemeierhof_font2.png" alt="" width="217" height="240" /></a></p>
<p>Mittlerweile hat das «Le Meierhof» eröffnet. Noch sind nicht alle Drucksorten angeliefert: Die auf besonderem Papier gedruckten Visitenkarten und der edle Leuchtkasten werden voraussichtlich nächste Woche ankommen.</p>
<p>Für uns war eine eine schöne Abwechslung, ein Projekt einmal wirklich ruck-zuck umsetzen zu müssen. Die Entwürfe müssen ja fast immer schnell geliefert werden – bis ein Corporate Design dann aber wirklich fertig ist, vergehen durch die vielen Entscheidungsprozesse und die Produktion aber meist mehrere Wochen &#8230; dazu hatten Yannick Ferraton und Matthieu Marchon, die Besitzer des Lokals, allerdings keine Zeit.</p>
<p>Noch haben wir das «Le Meierhof» nicht in Aktion erleben können. Aber in den nächsten Wochen wird sich sicher ein Abstecher nach Pöttsching ausgehen, um das Logo im Einsatz und endlich auch französisches Essen genießen zu können.</p>
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		<title>Goldene Zeiten: Heißfolienprägung im Einsatz</title>
		<link>http://www.ferras.at/blog/goldene-zeiten-heissfolienpraegung-im-einsatz/</link>
		<comments>http://www.ferras.at/blog/goldene-zeiten-heissfolienpraegung-im-einsatz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 10:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Andruck]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Heissfolie]]></category>
		<category><![CDATA[Kanzlei Sykora]]></category>
		<category><![CDATA[Prägung]]></category>
		<category><![CDATA[Simsa]]></category>
		<category><![CDATA[Veredelung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte heute das Vergnügen, beim Andruck der Visitenkarten eines  unserer aktuellen Projekte dabei zu sein. Das ist zwar normalerweise  eine recht nüchterne Sache die im Rahmen der Druckbegleitung zu unserem  Job gehört. Dieses mal war es aber besonders, weil Heißfolienprägung in Gold zur Anwendung kam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.ferras.at%2Fblog%2Fgoldene-zeiten-heissfolienpraegung-im-einsatz%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.ferras.at%2Fblog%2Fgoldene-zeiten-heissfolienpraegung-im-einsatz%2F&amp;source=Stefan_Ferras&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Andrucktermine sind immer nach wenigen Minuten vorbei: Die Druckereien, mit denen wir zusammenarbeiten (<a title="Website Typodruck Sares" href="http://www.sares.at/" target="_blank">Typodruck Sares</a>, <a title="Website Reprozwölf" href="http://www.r12.at/" target="_blank">Reprozwölf</a>, <a title="Website Robitschek" href="http://www.robitschek.at" target="_blank">Robitschek</a>, <a title="Website Druckwerker" href="http://www.druckwerker.at/" target="_blank">Druckwerker</a>) haben bereits alles fertig eingerichtet und vorbereitet, sodass wir nur noch kontrollieren und dann im Namen des Auftraggebers den Druckauftrag freigeben. Und uns freuen, weil wir das, was wir lange überlegt, entworfen, präsentiert und schließlich reingezeichnet haben, weil wir das alles dann zum ersten Mal umgesetzt sehen. Zwar im Ganzen noch etwas abstrakt (auf großen Druckbögen, noch nicht geschnitten, etc.), aber man merkt, ob zum Beispiel das gewählte Papier und die Farbe so gut zusammenspielen, wie man sich das vorgestellt hat.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/04/Heissfolienpraegung-Sykora.jpg" class="lightview" rel="gallery[817]" title="Die Goldmeise: Heißfolienprägung von Simsa"><img class="aligncenter size-medium wp-image-818" style="margin-top: 25px; margin-bottom: 25px;" title="Die Goldmeise: Heißfolienprägung von Simsa" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/04/Heissfolienpraegung-Sykora-530x353.jpg" alt="" width="530" height="353" /></a></p>
<p>Weil wir beim Corporate Design der Steuerberatungs-Kanzlei Sykora (über das hier bestimmt noch geschrieben wird) auf die Farbe Gold gesetzt haben, kam für das Finish der Visitenkarten eigentlich nur ein Unternehmen in Frage: <a title="Website Simsa Druckveredlung" href="http://www.simsa.at/" target="_blank">Simsa</a>, die wie niemand sonst in Wien Drucksachen zu veredeln verstehen (auch wenn ihre Website und ihre Musterbücher furchtbar gestaltet sind).</p>
<p>Abgesehen von der genauen Festlegung des Gold-Tons und des Grades an Glanz bzw. Mattheit durfte ich auch noch einen kleinen Blick in die Welt der <a title="Wikipedia (DE): Heißfolienprägung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hei%C3%9Ffolienpr%C3%A4gung" target="_blank">Heißfolienprägung</a> werfen, wenn auch nur im übertragenen Sinne in Form von Erklärungen und Hintergrundinfos zum Verfahren. Betreten darf man die Produktionsräumlichkeiten bei Simsa nämlich nicht: Da werden unter anderem Sicherheitsmerkmale für Banknoten oder ähnliches (genau erfährt man das nicht) gedruckt. Schade, aber zumindest kann man davon ausgehen, dass hier nichts schiefgehen wird. Höchster Goldstandard quasi.</p>
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		<title>Mit Moodboards ins Projekt starten</title>
		<link>http://www.ferras.at/blog/mit-moodboards-ins-projekt-starten/</link>
		<comments>http://www.ferras.at/blog/mit-moodboards-ins-projekt-starten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 21:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fachartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Moodboards]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein <a title="Beiträge von Oliver Schöndorfer" href="http://www.ferras.at/blog/author/oliver-schoendorfer/" target="_self">Kollege Oliver</a> <a title="Moodboards. In der Stimmung?" href="http://www.ferras.at/blog/moodboards-in-der-stimmung/" target="_self">hat schon einmal</a> über eine unserer <a title="Methoden" href="http://www.ferras.at/methoden.html" target="_self">Lieblingsmethoden</a> im Gestaltungsprozess geschrieben: Moodboards. Und weil  diese Art und Weise, einen Auftraggeber von Anfang an in den kreativen  Prozess mit einzubeziehen und gleichzeitig Richtungsentscheidungen zu treffen, für uns so wichtig ist, möchte ich zum Thema noch ein paar Einblicke in ein aktuelles Projekt geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.ferras.at%2Fblog%2Fmit-moodboards-ins-projekt-starten%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.ferras.at%2Fblog%2Fmit-moodboards-ins-projekt-starten%2F&amp;source=Stefan_Ferras&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Wir arbeiten mit <a title="Wikipedia (DE): Moodboards" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moodboard" target="_blank">Moodboards</a> nicht nur, weil es Spaß macht sie herzustellen. Sie sind für uns auf vielen Ebenen ein idealer Einstieg in den Entwurfsprozess. Die Situation ist dabei üblicherweise folgende: Ein Projekt (ob nun aufwändiges Webdesign oder ganze Corporate Identity) wurde uns vorgestellt, wir haben in Meetings, persönlichen Gesprächen oder Telefonaten die Rahmenbedingungen ebenso wie den Auftraggeber kennen gelernt und auch finanziell hat man sich geeinigt. Das Projekt kann also beginnen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3394.jpg" class="lightview" rel="gallery[531]" title="Vor der  Moodboard-Präsentation"><img class="aligncenter size-medium wp-image-575" style="margin-top: 25px; margin-bottom: 25px;" title="Vor der  Moodboard-Präsentation" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3394-530x205.jpg" alt="Vor der Moodboard-Präsentation" width="530" height="205" /></a></p>
<p>Jetzt lauern einige Gefahren, die zu weniger guten Ergebnissen und Erlebnissen führen können und nur durch Erfahrung in Gestalter-Kunden-Kommunikation und die richtige Methodik vermieden werden können. Wie schafft man es also, dass &#8230;</p>
<ul>
<li>man als Grafiker jetzt <strong>nicht einfach drauf los arbeitet</strong> und nach einiger Zeit eine Lösung erarbeitet hat, zwar gut, aber eventuell nicht jene ist, die sich der Auftraggeber vorgestellt hat?</li>
<li>der Auftraggeber, und damit der eigentliche Projektvater,<strong> nicht </strong><strong>erstmals bei der Präsentation</strong> in den Entscheidungsprozess eingebunden wird (was zu einer gewissen Abwehrhaltung führen <em>muss</em>)?</li>
<li>beide Parteien, Gestalter wie Auftraggeber, jederzeit das Gefühl haben: <strong>Ich weiß wo wir stehen,</strong> ich weiß in welche Richtung es geht und ich bin mir sicher, dass es am Ende letztlich genau eine, nämlich die einzig richtige Lösung geben wird?</li>
</ul>
<p>Moodboards sind ein erster Schritt dorthin. Sie charakterisieren anhand von Stimmungsbildern gewisse Richtungen, in die ein Projekt gestalterisch gehen kann. Man erarbeitet visuelle Typen, eventuell sogar ganze kommunikatorische Charaktere. Mit jedem von ihnen muss man die Projektziele erreichen können. Der Weg dorthin wäre jedesmal ein anderer.</p>
<p>Nehmen wir eines unserer aktuellen Projekte her. Wir arbeiten gerade am Corporate Design einer Eventagentur, die neu gegründet wird. Mehrere Gespräche, ein Workshop und gewichtende Fragebögen haben gezeigt, dass das Unternehmen eine eher luxuriöse Richtung einschlagen wird (Standort: Zürich), dabei aber Transparenz und Ehrlichkeit eine wesentliche Rolle spielen sollen. Also haben wir folgende drei Typen entwickelt, die das erreichen können:</p>
<h3>Typ 1 &#8211; Barocker Luxus</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3398.jpg" class="lightview" rel="gallery[531]" title="Barocker Luxus"><img class="aligncenter size-medium wp-image-547" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" title="Barocker Luxus" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3398-530x280.jpg" alt="Barocker Luxus" width="530" height="280" /></a></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">ausschweifend, gesellig, Versace, Rom, floral, prunkvoll,  feingliedrig,  geschwungen, barock, Gold, extrovertiert,  orientalisch,  ornamental, laut</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3380.jpg" class="lightview" rel="gallery[531]" title="Moodboard Typ 1 - Barocker Luxus"><img class="size-medium wp-image-553  aligncenter" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 40px;" title="Moodboard Typ 1 - Barocker Luxus" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3380-530x397.jpg" alt="Moodboard Typ 1 - Barocker Luxus" width="530" height="397" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<h3>Typ 2 &#8211; Minimalistischer Luxus</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3411.jpg" class="lightview" rel="gallery[531]" title="Minimalistischer Luxus"><img class="size-medium wp-image-560 aligncenter" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" title="Minimalistischer Luxus" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3411-530x311.jpg" alt="Minimalistischer Luxus" width="530" height="311" /></a></p>
<blockquote style="text-align: left;"><p>kühl, reduziert, glatte Oberflächen, Edelstahl,  Understatement, Silber, elegant, Schwarz/Weiß, zurückhaltend, leise,  Hamburg, intellektuell, modern</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3381.jpg" class="lightview" rel="gallery[531]" title="Moodboard Typ 2 - Minimalistischer Luxus"><img class="size-medium wp-image-562 aligncenter" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 40px;" title="Moodboard Typ 2 - Minimalistischer Luxus" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3381-530x402.jpg" alt="Moodboard Typ 2 - Minimalistischer Luxus" width="530" height="402" /></a></p>
<h3>Typ 3 &#8211; Transparenz und Dynamik</h3>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3406.jpg" class="lightview" rel="gallery[531]" title="Transparenz und Dynamik"><img class="size-medium wp-image-569 aligncenter" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" title="Transparenz und Dynamik" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3406-530x365.jpg" alt="Transparenz und Dynamik" width="530" height="365" /></a></strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">dynamisch, transparent, nicht abgehoben, in meiner Stadt, berechenbar,  partnerschaftlich, vertrauenerweckend,  freundlich, Glas, hell, kräftige Farben, klar, übersichtlich, value for  money</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3386.jpg" class="lightview" rel="gallery[531]" title="Moodboard Typ 3 - Transparenz und Dynamik"><img class="aligncenter size-medium wp-image-574" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 40px;" title="Moodboard Typ 3 - Transparenz und Dynamik" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3386-530x399.jpg" alt="Moodboard Typ 3 - Transparenz und Dynamik" width="530" height="399" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<h3>Was passiert also &#8230;</h3>
<p style="text-align: left;">&#8230; wenn der Auftraggeber sich jetzt für ein Moodboard entscheiden muss? Er entwickelt zum ersten Mal eine Beziehung zum Gestaltungsprozess, fällt schon früh in dessen Verlauf eine Entscheidung und fühlt sich dadurch gut eingebunden. Das sorgt meist für eine gewisse Begeisterung an der Zusammenarbeit, die mit relativ einfachen Mitteln erreicht wird. Und idealerweise fällt die Entscheidung für nur eines der Moodboards richtig schwer: weil nämlich alle drei plausibel, zielführend und passend wären.</p>
<p style="text-align: left;">Nur damit ihr wisst, in welche Richtung es bei diesem speziellen Projekt gehen wird: Es wurde Typ 2 &#8211; Minimalistischer Luxus!</p>
<p style="text-align: left;">
<h3>Weiterführende Artikel zum Thema</h3>
<p><a title="How Moodboards can safe time, money and your sanity" href="http://boagworld.com/design/mood" target="_blank">How Moodboards can safe time, money and your sanity</a> <em>–</em> by Paul Boag<br />
<a title="Why moodboards matter" href="http://www.webdesignerdepot.com/2008/12/why-mood-boards-matter/" target="_blank">Why Moodboards matter </a><em>–</em> Webdesignerdepot<br />
<a title="5 reasons to design with moodboards" href="http://www.lifeclever.com/5-reasons-to-design-with-mood-boards/" target="_blank">5 reasons to design with moodboards</a> <em>– </em>Lifeclever</p>
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		<title>Warum wir gerne mit Startups arbeiten</title>
		<link>http://www.ferras.at/blog/warum-wir-gerne-mit-startups-arbeiten/</link>
		<comments>http://www.ferras.at/blog/warum-wir-gerne-mit-startups-arbeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 15:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsideen]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Jungungernehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Junge Unternehmen haben ihre Nachteile: Wenig Geld, wenig Erfahrung, wenig Schlaf. Warum wir trotzdem immer wieder gerne mit Leuten zusammenarbeiten, die gerade gegründet haben oder ihre Geschäftsidee aufbauen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.ferras.at%2Fblog%2Fwarum-wir-gerne-mit-startups-arbeiten%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.ferras.at%2Fblog%2Fwarum-wir-gerne-mit-startups-arbeiten%2F&amp;source=Stefan_Ferras&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<ol>
<li><strong>Umfassende Lösungen.</strong> Oft ist noch nicht einmal ein Firmenname vorhanden, man gestaltet also mit den Unternehmern zusammen eine Geschäftsidee aus, von A bis Z. Man hilft ihnen, für ihre Vorstellungen und Ziele die richtige Sprache zu finden. Am Ende eine in sich schlüssige Lösung in Händen zu halten, die vom Namen weg bis hin zum Flyer und zur Beschilderung funktioniert und einen roten Faden hat, ist unglaublich befriedigend.</li>
<li><strong>Persönliches Engagement.</strong> Die Verantwortlichen hängen oft mit ihrer persönlichen Lebensplanung an ihrer Idee und sind somit einfach viel mehr Motor und aktiver Partner als Angestellte in großen Unternehmen. Wie wichtig der Auftraggeber und sein Elan auf Dauer für ein Projekt sind, hat Paul Boag mal <a title="www.boagworld.com: The role of the website owner" href="http://boagworld.com/business-strategy/the-role-of-the-website-owner" target="_blank">sehr gut</a> <a title="www.boagworld.com: A client’s work is never done" href="http://boagworld.com/business-strategy/a-clients-work-is-never-done" target="_blank">zusammengefasst</a>. Der Nachteil: diese Verantwortung kann manche Unternehmer paralysieren, weil sie Angst davor haben, dass ihre Entscheidungen negative Auswirkungen bis hin zu existenziellen Fragen haben. Daher ist es unsere Aufgabe, Jungunternehmer auf unserem Fachgebiet so sehr mit Informationen zur Seite zu stehen, dass es ihnen möglich ist, die Entscheidungen zu treffen, die wir für unsere Arbeit brauchen!</li>
<li><strong>Zu sich finden.</strong> Oft herrscht in der der Startphase einer Unternehmung ziemliches Chaos. Da ist z.B. die Struktur der Dienstleistungspalette noch vom Arbeitsalltag bestimmt und nicht von den Kundenbedürfnissen. Hier Ordnung hinein zu bringen und einem Unternehmer die Werkzeuge in die Hand zu geben, die er benötigt um in Folge zu wissen, wer er eigentlich ist, kann  eine der wichtigsten Aufgaben eines Kommunikationsgestalters sein.</li>
<li><strong>Eine Vision.</strong> Was Gründer oft auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie eine Vision haben. Sie wissen, wo sie hin wollen und um das zu erreichen arbeiten sie mit dir zusammen. Klare Ziele sind letztlich sowohl für die Messung des Erfolgs der Arbeit als auch für die Motivation sehr wichtig.</li>
<li><strong>Häufige persönliche Termine.</strong> Wer nicht im Korsett einer großen Firma steckt, dafür aber persönlich am Erfolg seines Unternehmens hängt, spricht gerne und häufig mit denjenigen, die seine Idee aus- und mitgestalten. Das macht die Arbeit für uns natürlich leichter: je mehr man einen Kunden in ein Projekt einbinden kann (und zwar an den Stellen, wo es Sinn macht), desto besser.</li>
<li><strong>Etwas großziehen.</strong> Maßgeblich daran beteiligt zu sein, dass eine Geschäftsidee funktioniert, ist ein großartiges Gefühl &#8211; und die Wertschätzung für die eigene Arbeit von Seiten des Auftraggebers ist üblicherweise auch größer, wenn man damit geholften hat, seinen Lebenstraum zu verwirklichen.</li>
<li><strong>Spannung.</strong> Mit Unternehmen in der Gründungsphase wird einem nie langweilig. Alles ist ständig im Umbruch und es gibt laufend neue Anforderungen und Aufgaben. Ganz wichtig dabei ist, einen Fahrplan im Auge zu behalten, der sich durchs ganze Projekt zieht. Ansonsten können ständig neue Aufgaben die ursprünglichen aufhalten oder stören.</li>
<li><strong>Langanhaltende Partnerschaften.</strong> Auftraggeber, deren kommunikatorische Identität man in guter Zusammenarbeit mit ihnen geschaffen hat, bleiben üblicherweise lange Zeit gute Auftraggeber.</li>
<li><strong>Beleben. Beseelen. Begleiten. </strong>Genau das zu tun hat man bei <em>from scratch</em>-Projekten die Möglichkeit. Man erweckt eine Idee zum Leben, beseelt die Kommunikation und Begleitet den Unternehmer. Und genau so möchten wir arbeiten!</li>
<li><strong>Den Erfolg sehen.<br />
</strong></li>
</ol>
<p>Das letzte Startup-Projekt, das wir umgesetzt haben, war das <a title="Dunkelrestaurant Vier Sinne, Wien" href="http://www.viersinne.at" target="_blank">Dunkelrestaurant Vier Sinne</a> &#8230; und mit der Agentur <em>Galvano Events</em> sind wir schon mitten im nächsten. Ich werde euch am Laufenden halten!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Moodboards. In der Stimmung?</title>
		<link>http://www.ferras.at/blog/moodboards-in-der-stimmung/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 12:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Basteln]]></category>
		<category><![CDATA[Designprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Handgemacht]]></category>
		<category><![CDATA[Moodboards]]></category>
		<category><![CDATA[Vier Sinne]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man uns beauftragt ein Corporate Design zu schaffen, ein Logo zu designen oder eine Website, halten wir nicht viel davon zehn Varianten herzuzeigen. Das liegt nicht daran, dass wir sie nicht hätten – im Laufe des Gestaltungsprozesses fallen weit mehr an. Es liegt daran, dass sich nach viel Feinschliff und internem Feedback meistens eine Lösung herauskristallisiert, die einfach die richtige ist; weil sie schlüssig, schön, spannend und clever ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.ferras.at%2Fblog%2Fmoodboards-in-der-stimmung%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<p>Und so wäre es dann unehrlich, mehrere Varianten zu zeigen, von denen man nicht das Gefühl hat, dass sie so toll funktionierten. Besser den Prozess so gestalten, dass man zusammen mit dem Auftraggeber zu dieser einen besten Lösung kommt, die man dann immer weiter verbessert, bis wirklich alles passt. Daher arbeiten wir mit <a title="Was sagt Wikipedia dazu?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moodboard"> <strong>Moodboards</strong></a>, bevor wir überhaupt mit dem Design beginnen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Ausschnitte-4.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Typ 2: kommt  spielerisch ans Ziel"><img class="aligncenter size-medium wp-image-354" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" title="Typ 2: kommt  spielerisch ans Ziel" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/kommt-spielerisch-ans-Ziel-530x254.jpg" alt="Typ 2: kommt spielerisch ans Ziel" width="530" height="254" /></a></p>
<p>Gerade sind wir mit dem Corporate Design von <em><a title="Erlebnisse in absoluter Dunkelheit" href="http://blog.ferras.at/2009/05/vier-sinne-lassen-uns-im-dunklen-sehen/">Vier Sinne</a></em> beschäftigt. Es gibt ja immer verschiedene Ansätze um einen Inhalt zu kommunizieren. Welche das aber speziell für diesen Kunden sein könnten, mussten wir erst selbst in einem herausfinden:</p>
<h3>Schritt 1 – Charaktere finden</h3>
<p>Wir stellen uns das Unternehmen <em>Vier Sinne</em> als Mensch vor. Zuerst liegt da ein Haufen an Charaktereigenschaften am Tisch und wir ordnen sie so, dass drei möglichst unterschiedliche Profile entstehen, die aber in sich schlüssig sind und zum Unternehmen passen. Dieser erste Schritt ist sehr wichtig, denn er legt die Grundidee für die Visualisierung der Moodboards. Nach langem Kombinieren und Formulieren haben sich diese drei Typen herausgestellt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.ferras.at/wp-content/uploads/2009/06/viersinne_moodb_02.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]"></a></p>
<ul>
<li><strong>Typ 1</strong> vermittelt Image und Erfolg</li>
<li><em>&#8230; zeigt</em>, was er ist</li>
<li>&#8230; kommt selbstsicher und elegant zum Ziel</li>
<li>Er ist: der <strong>edel-seriöse</strong>.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Typ 2</strong> vermittelt Inhalte durch Erlebnis</li>
<li>&#8230; lässt dich <em>erfahren,</em> was er ist</li>
<li>&#8230; kommt spielerisch zum Ziel</li>
<li>Er ist: der <strong>spielerisch-mutige</strong>.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Typ 3</strong> vermittelt Werte und Inhalte erklärend</li>
<li>&#8230;  <em>überzeugt</em> dich von dem, was er ist</li>
<li>&#8230; kommt durch Argumentation zum Ziel</li>
<li>Er ist: der <strong>sozial-engagierte</strong>.</li>
</ul>
<h3>Schritt 2 – Charaktere kennen lernen</h3>
<p>Jetzt kommt der schönste Teil. Da wir nach der etwas kopflastigeren Eigenschaftssuche nun die Unterschiede unserer Typen kennen, können wir überlegen, wie man sie am besten darstellt. Da ist es vor allem praktisch, bereits bestehende Marken, Personen, Produkte und Tätigkeiten mit ihnen in Verbindung zu bringen. Es geht bei Moodboards in dieser Phase viel weniger um eine Gestaltungsrichtung, als die Art und Weise, wie kommuniziert werden soll. Also haben wir überlegt:</p>
<ul>
<li>Welche berühmten Persönlichkeiten würden am ehesten für den jeweiligen Typ stehen?</li>
<li>Welche Marken spiegeln sein Image am besten wider?</li>
<li>Wo würde er einkaufen gehen?</li>
<li>Welches Auto würde er fahren und welche Schuhe würde er tragen?</li>
<li>Welche Kunstwerke würden ihm gefallen?</li>
</ul>
<p>Diese Liste kann man natürlich endlos weiterführen. Aber hierin steckt wirklich der größte Spaß, denn auf einmal werden die abstrakten Eigenschaften anfassbar und real. Auf einmal baut sich ein Bild im Kopf auf.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Uebersicht.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Der Tisch"><img class="aligncenter size-medium wp-image-366" title="Der Tisch" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Uebersicht-530x338.jpg" alt="Der Tisch" width="530" height="338" /></a></p>
<h3>Schritt 3 – visuelle Beispiele suchen</h3>
<p>So, wir haben jetzt schon eine Vorstellung, welche Art Mensch unsere drei Typen sein könnten, was sie machen und was sie mögen. Jetzt wollen wir anhand von grafischen Beispielen auch noch ein bisschen zeigen, wie sich jede Richtung visuell anfühlt. Hier geht es nicht darum, schon etwas festzulegen oder auszuschließen, sondern darum, ein Gefühl, eine Stimmung (=Mood) zu transportieren. So haben wir ca. 80 Beispiele gesucht, ausgedruckt, ausgeschnitten und auf den großen Tisch gelegt. Sie werden kombiniert und vertauscht, es werden neue gesucht und alte weggelassen. Das Bild der drei Moodboards wird immer unterschiedlicher und klarer.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Ausschnitte-1.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Ausschnitte"><img class="aligncenter size-medium wp-image-363" title="Ausschnitte" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Ausschnitte-1-530x288.jpg" alt="Ausschnitte" width="530" height="288" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Ausschnitte-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Ausschnitte"><img class="aligncenter size-medium wp-image-364" title="Ausschnitte" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Ausschnitte-2-530x347.jpg" alt="Ausschnitte" width="530" height="347" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Ausschnitte-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Ausschnitte"><img class="aligncenter size-medium wp-image-365" title="Ausschnitte" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Ausschnitte-3-530x286.jpg" alt="Ausschnitte" width="530" height="286" /></a></p>
<h3>Schritt 4 – UHU Stick</h3>
<p>UHU Stick ist bestimmt nicht der beste Kleber der Welt, aber leider habe ich bisher auch noch nichts besseres gefunden. So haben wir ca. 2 Stunden gebastelt, bis unsere Finger pickig waren und unsere Moodboards mit allen Einzelteilen endlich fixiert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Basteln.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Basteln"><img class="aligncenter size-medium wp-image-362" title="Basteln" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Basteln-530x318.jpg" alt="Basteln" width="530" height="318" /></a></p>
<h3>Die Endprodukte</h3>
<p>Nach langer Arbeit sehen wir glücklich und erschöpft drei komplett verschiede Typen vor uns. Alle könnten unsere Zielformulierung „<em>Vier Sinne bietet einzigartige Erlebnisse in absoluter Dunkelheit</em>“ kommunizieren, nur eben auf ihre eigene Art. Der eine macht es sehr selbstbewusst und fein, der andere neugierig und verspielt, der Dritte sozial motiviert und argumentativ. Jetzt muss der Kunde entscheiden in welche Richtung er gehen möchte. Welcher dieser Typen ist sein Unternehmen am ehesten?</p>
<p><strong>Typ 1:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Moodboard-Typ-1.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Moodboard Typ 1"><img class="aligncenter size-medium wp-image-357" title="Moodboard Typ 1" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Moodboard-Typ-1-530x348.jpg" alt="Moodboard Typ 1" width="530" height="348" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-1-Detail-Nespresso.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Typ 1 Detail Nespresso"><img class="aligncenter size-medium wp-image-358" title="Typ 1 Detail Nespresso" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-1-Detail-Nespresso-530x305.jpg" alt="Typ 1 Detail Nespresso" width="530" height="305" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-1-Detail-George.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Typ 1 Detail George"><img class="aligncenter size-medium wp-image-359" style="margin-bottom: 30px;" title="Typ 1 Detail George" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-1-Detail-George-530x302.jpg" alt="Typ 1 Detail George" width="530" height="302" /></a></p>
<p><strong>Typ 2:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Moodboard-Typ-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Moodboard Typ 2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-355" title="Moodboard Typ 2" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Moodboard-Typ-2-530x359.jpg" alt="Moodboard Typ 2" width="530" height="359" /></a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-2-Detail-rough.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Typ 2 Detail "><img class="aligncenter size-medium wp-image-360" title="Typ 2 Detail " src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-2-Detail-rough-530x281.jpg" alt="Typ 2 Detail " width="530" height="281" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-2-Detail-fuehlen.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Typ 2 Detail"><img class="aligncenter size-medium wp-image-361" style="margin-bottom: 30px;" title="Typ 2 Detail" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-2-Detail-fuehlen-530x231.jpg" alt="Typ 2 Detail" width="530" height="231" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Typ 3:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Moodboard-Typ-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Moodboard Typ 3"><img class="aligncenter size-medium wp-image-356" title="Moodboard Typ 3" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Moodboard-Typ-3-530x349.jpg" alt="Moodboard Typ 3" width="530" height="349" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-3-Detail-VdB.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Typ 3 Detail"><img class="aligncenter size-medium wp-image-367" title="Typ 3 Detail" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-3-Detail-VdB-530x289.jpg" alt="Typ 3 Detail" width="530" height="289" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-3-Detail-happy.jpg" class="lightview" rel="gallery[128]" title="Typ 3 Detail"><img class="aligncenter size-medium wp-image-369" style="margin-bottom: 30px;" title="Typ 3 Detail" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/06/Typ-3-Detail-happy-530x324.jpg" alt="Typ 3 Detail" width="530" height="324" /></a></p>
<p>Voller Spannung zeigen wir unsere drei Moodboards dem Kunden und nach genauem Anschauen und Überlegen<strong> wählt er Typ 2</strong> – den Verspielten. Er passt am besten zu dem, wofür sein Unternehmen stehen soll. Da auch die anderen Charaktere allesamt Eigenschaften hatten, die ihm wichtig waren, war die Entscheidung nicht so leicht. Aber jetzt verfolgen wir ein gemeinsames Ziel und können mit der Arbeit beginnen. Wir freuen uns auf die nächsten Wochen!</p>
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		<title>Vier Sinne lassen uns im Dunklen sehen</title>
		<link>http://www.ferras.at/blog/vier-sinne-lassen-uns-im-dunklen-sehen/</link>
		<comments>http://www.ferras.at/blog/vier-sinne-lassen-uns-im-dunklen-sehen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Dinner in the Dark]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelheit]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Vier Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein tolles Projekt beginnt mit einer tollen Erfahrung. Im Zug der Gestaltung des Corporate Designs für das Dunkelrestaurant Vier Sinne in Wien ist es natürlich wichtig, dass wir das, was wir später kommunizieren sollen, auch einmal selbst erlebt haben. Deshalb haben wir innerhalb der letzten zwei Wochen am Dinner in the Dark und an einem Workshop für Schüler teilgenommen. In beiden Fällen durften wir unsere Tischmanieren in der Dunkelheit erproben, wobei der Schüler-Workshop auch eine akustisch Herausforderung war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
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			</a>
		</div>
<h3>Dinner in the Dark</h3>
<p>Der Abend begann mit einem Glas Sekt im Foyer und einer kurzen Einführung. Dann kamen auch schon die blinden Guides und führten immer zwei Leute an ihren Tisch im Dunkelraum. In einer Reihe marschierten unser Guide, Stefan und ich in die Finsternis, was im ersten Moment ein sehr seltsames Gefühl war. Absolute Dunkelheit ist etwas, das man im Alltag nicht kennt. Und egal wie sehr ich mich angestengt hatte, ich konnte nichts sehen. Als wir dann bei unserem Tisch angelangt waren, trat schnell ein Gefühl von Sicherheit ein. Und dann begann auch schon die Entdeckungsreise. Ich nahm zum Beispiel sehr intensiv den Duft der Rose wahr, Stefan entdeckt als erster so eine Art Dekorationskugel in der Tischmitte.</p>
<p>Mit der Zeit wurden wir in der Finsternis immer entspannter und freuten uns über unser Bier (das nicht so leicht ins Glas einzuschenken war) und eine Suppe. Im ersten Moment konnte ich es gar nicht fassen, dass ich gerade im Dunklen in der Suppenschüssel herumstocherte. Umso lustiger war es nämlich, wenn ich nichts erwischt hatte. Auch das Anstoßen war um einiges aufregender, als gewohnt. Irgendwie alles neu.</p>
<p>Besonders schön fand ich, dass uns unser Guide immer mit den Vornamen ansprach. Natürlich, irgendwie muss er uns ja wiedererkennen, aber so eine persönliche Atmosphäre hat man in einem normalen Restaurant sonst nicht. Auch dieses visuelle (bei uns als Gestaltern noch stärker verankerte) Wertesystem ist auf einmal nichts mehr wert. Es ist egal, wie Tisch oder Besteckt aussehen, nur gut anfühlen müssen sie sich. Denn jetzt müssen wir mit Mund, Nase, Ohren und Händen sehen.</p>
<p>Die fast drei Stunden im Dunkelraum fühlten sich wie anderthalb an und nach dem Dessert und vielen aufregenden Eindrücken wurden wir wieder in das Foyer herausgeführt. Unglaublich wie grell ein bisschen Kerzenlicht sein kann, wenn man vorher für mehrere Stunden gar nichts sehen konnte.</p>
<h3>Schüler in the Dark</h3>
<p>Um beide Angebote von <em>Vier Sinne</em> komplett verstehen zu können, nahmen wir drei Tage nach unserem Dinner an einem Schüler-Workshop teil. Auch wenn es hier ebenfalls ein Menü gab, stand die Entdeckungsreise in die Welt der Blinden etwas mehr im Vordergrund. Wir durften das Ganze mit einer Schulgruppe aus Enns erleben, die gerade eine Woche in Wien verbrachte.</p>
<p>Was wir als erstes erfuhren: Lärm bedeute in der Dunkelheit wirklich Stress. Und zwar viel mehr als sonst. Aber was wir so auch erleben konnten: die Schüler hatten unglaublichen Spaß. Nach etwa einer Stunde war es dann auch schon vorbei und es gab gemeinsam eine Nachbesprechung des Erlebten, inklusive der Gelegenheit dem Guide Fragen über das Zurechtkommen im Alltag einer Blinden zu stellen. Diese Möglichkeit wurde auch genutzt und man hat bemerkt, dass nach all dem Herumgeblödel bei einigen auch eine wertvolle Erfahrung hängen geblieben ist.</p>
<h3>Und was haben wir mitgenommen?</h3>
<p>Im Ganzen zwei erlebnisreiche Abende.  Ich glaube ich habe noch nie so viel in meinem Essen herumgefummelt wie an diesem Abend. Aber zum Glück hat es ja niemand gesehen. Außerdem war es so auch eine sinnliche Wahrnehmung, die ich sonst eher selten habe. Jetzt sind wir neugierig, wie wir das Erlebte in Logo, Visitenkarte, Foldern, Schildern, Website und vielem mehr visualisieren werden. Mit Sicherheit wird es keine einfache Aufgabe, aber eine spannende.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Uns bleiben: Vier Sinne. Eine Projektvorschau.</title>
		<link>http://www.ferras.at/blog/uns-bleiben-vier-sinne-eine-projektvorschau/</link>
		<comments>http://www.ferras.at/blog/uns-bleiben-vier-sinne-eine-projektvorschau/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 12:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Design]]></category>
		<category><![CDATA[Dinner in the Dark]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelheit]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Vier Sinne]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ferras.at/blog/?p=101</guid>
		<description><![CDATA[Vor nicht einmal zwei Wochen ruft mich ein interessiert klingender Mann an und stellt mir ein noch viel interessanter klingendes Projekt vor: nämlich das seines Bruders, dem er dabei zur Seite steht, unsere gewohnte Sinneswahrnehmung ordentlich durcheinander zu würfeln um uns dann neu justiert, verwirrt und begeistert wieder in die Welt da draußen zu entlassen. Zusammen mit dem Team von Vier Sinne freuen wir uns auf eines der aufregendsten Projekte, das je an uns herangetragen wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
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			</a>
		</div>
<p>Um ehrlich zu sein: wir wollten immer schon mal ein <strong>Corporate Design für ein Restaurant</strong> umsetzen. Weil man da so tolle Dinge machen kann. Weil da noch etwas erdacht, produziert, verkauft und konsumiert wird. Weil es um Wohlbefinden und Sinneseindrücke geht. Aber dass wir jetzt die Chance bekommen, das in einer so reinen und extremen Form anzugehen, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-335" title="Null Sicht" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/05/Null-Sicht.jpg" alt="Null Sicht" width="530" height="246" /></p>
<p>Aber der Reihe nach: Den allgemeinen Begriff <strong><em>Dinner in the Dark</em></strong> kennen vielleicht einige, den <em>Dialog im Dunklen</em> in der Wiener Stadthalle wahrscheinlich mehrere. Diese Einrichtung, die darauf ausgerichtet war, das Leben, den Alltag von Blinden erlebbar zu machen, musste <a title="Dialog im Dunklen: geschlossen" href="http://www.dialogimdunkeln.at/closed.html" target="_blank">im vergangenen Sommer zusperren</a>. Das dadurch entstandene Vakuum hat <em>Emanuel Frass</em> genutzt und seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Erlebnis-Pädagogik in Selbständigkeit umgesetzt: Er hat <strong><em>Vier Sinne</em></strong> ins Leben gerufen – Erlebnisgastronomie, die diesen Namen auch verdient. Im 3. Wiener Bezirk.</p>
<p>Dabei ist das Konzept nicht primär darauf ausgerichtet, den Alltag von Blinden nachzuzeichnen, sondern <strong>durch Dunkelheit</strong> – und damit die Ausschaltung des Sehsinns – <strong>die anderen vier Sinne verstärkt und neu wahrzunehmen</strong>. Und genau das passiert bei <a title="Essen im Dunkeln: Dinner in the Dark Wien" href="http://viersinne.at/index.php/private" target="_blank"><em>Dinner in the Dark</em></a> und für <a title="Ziel für Schulausflug: Blinde Du (spielerisches Lernen)" href="http://viersinne.at/index.php/schulen" target="_blank">Schulausflüge (wie etwa auf Wienwoche)</a> über ein sehr erlebnisorientiertes Setting mit Spielen, Herausforderungen und Jause. Alles natürlich in vollkommener Dunkelheit, angeleitet von blinden Guides.</p>
<p>Und für dieses wunderbare Unternehmen dürfen wir jetzt das (neue) Corporate Design und den (neuen) Webauftritt machen. <strong>Ein Konzept, das sich dem Visuellen versagt visuell darstellen</strong>. Mit Sinneswahrnehmungen arbeiten, die ja unser Werkzeug sind, nur diesmal für ein Projekt, das die Sinneswahrnehmungen in den Mittelpunkt stellt, dessen Inhalt sie sind! Wir könnten aufgeregter nicht sein!</p>
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		<title>Bei Papier nicht geduldig. Ein Erfahrungsbericht.</title>
		<link>http://www.ferras.at/blog/bei-papier-nicht-geduldig-ein-erfahrungsbericht/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 11:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Antalis]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuer]]></category>
		<category><![CDATA[Europapier]]></category>
		<category><![CDATA[Gmund]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zuge der Entwicklung unseres neuen Corporate Designs ist uns wieder einmal aufs Neue aufgefallen, wie groß doch oft die Unterschiede in den Kommunikations-Strategien einzelner Unternehmen sind. Und wie viel wert es ist, ein Netzwerk an Partnern zu haben, die ähnlich denken, handeln und kommunizieren wie man selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
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			</a>
		</div>
<p>Doch der Reihe nach: Um bei der Papierauswahl so richtig aus dem Vollen <em>schöpfen</em> zu können, wollten wir unsere <strong>Muster- und Proben-Bestände</strong> der wichtigen Papiergroßhändler auf den aktuellen Stand bringen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-304" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" title="Ein Gmund Musterbuch" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/03/keineahnung.jpg" alt="Ein Gmund Musterbuch" width="530" height="250" /></p>
<p>Auf die Besuche der Vertreter bzw. Berater (die guten ihrer Zunft sind das nämlich) mit ihrem unendlichen Vorrat an teilweise umwerfenden Kollektionen freue ich mich immer sehr <span class="Unicode">– d</span>anach sitzt man meist, sofern der Tag noch ausreichend Licht für einen übrig hat, stundenlang und blättert, tastet, vergleicht, fühlt, sortiert, verwirft, notiert. Und gerade beim eigenen CD hat man natürlich sehr spezifische Vorstellungen was das Zusammenspiel von Form und Oberfläche angeht. Dazu kommt dann noch, dass es von Anfang eigentlich keine Einschränkungen im Denken gibt, wenn die einzige Maxime ist: <em>&#8220;Es muss richtig richtig gut werden. Punkt.&#8221;</em> Und wenn alles denkmöglich ist, solange es nur gut ist, dann <em>muss</em> man natürlich alles gesehen haben, auch beim Papier.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-305" title="Gmund Bee Brilliant" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/03/BeeBrilliant.jpg" alt="Gmund Bee Brilliant" width="530" height="216" /></p>
<p>Also haben wir als erstes unsere <strong>Kreativ-Betreuerin</strong> bei <a title="Website Antalis" href="http://antalis.at" target="_blank">Antalis</a>, die beste Julia Schmidt, kontaktiert. Bei ihr sieht man, was nötig ist, damit man sich bestens aufgehoben und betreut fühlt: Am Montag Nachmittag kontaktiert war sie Dienstag mittags schon bei uns im Büro und hat uns ihre neuesten Perlen präsentiert und dagelassen. Fragen per E-Mail bezüglich einzelner Papiere und derer Eigenschaften werden bei ihr eigentlich immer sofort beantwortet und auch auf kleine Fehler in den Probe-Mappen wird hingewiesen. Ich schätze so einen Zugang zur eigenen Fehlbarkeit, weil es letztlich Zeit, Geld und Nerven spart!</p>
<p style="text-align: center;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-307" title="Gmund Act Green" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/03/Act-Green.jpg" alt="Gmund Act Green" width="530" height="214" /></p>
<p>Ein bisschen später, nachdem wir eine engere Auswahl an Papieren getroffen hatten, wollten wir uns die großen Muster dafür zukommen lassen: am Tag darauf waren sie im Postkasten. Und weil sie noch <strong>einige Geheimtipps</strong> aus <a title="Website Fedrigoni" href="http://www.fedrigoni.com/home.aspx" target="_blank">italienischer</a> und <a title="Website GF Smith" href="http://www.gfsmith.com/" target="_blank">englischer</a> Manufaktur auf Lager hatte, von denen sie meinte, sie würden uns vielleicht ins Konzept passen, war Julia Schmidt schon drei Tage später erneut bei uns vor Ort.</p>
<p>Dass es auch anders geht, mussten wir leider bei <a title="Website Europapier" href="http://www.europapier.com/at/start" target="_blank">Europapier</a> erfahren. Dort zählten wir drei Versuche, an die aktuellen Muster zu kommen, was, wenn überhaupt, dann jedes mal mit Anrufen á la <em>&#8220;Muster sind leider aus bei uns, gibts erst wieder im Herbst.&#8221;</em> geendet hatte. Frustrierend. Papierhändler, der seinen Partnern kein Papier zu Verfügung stellen möchte.<br />
Es ist wohl einigen organisatorischen Schwierigkeiten zu verdanken, dass letztlich doch noch ein (durchaus netter und sehr kompetenter) Vertreter bei uns gelandet ist, obwohl es ja eigentlich keine Musterkollektionen mehr gäbe.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-306" title="Gmund Worldwide" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/03/Worldwide.jpg" alt="Gmund Worldwide" width="530" height="221" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Nun, sie stehen jetzt neben mir und verblassen ein wenig neben den ebenfalls gerade angekommen Musterbüchern aus dem bayrischen <a title="Wikipedia: Gmund am Tegernsee" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gmund" target="_blank">Gmund am Tegernsee</a>, die uns als Bebilderung schon durch den ganzen Artikel begleitet haben<!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: Calibri;" lang="DE-AT"> </span><span class="Unicode">– </span>es ist teilweise unglaublich, was diese Manufaktur aus Papier macht, WOZU sie Papier macht. Und nicht zuletzt Gestaltung und Design der Bücher selbst zeigen einem immer wieder neue Möglichkeiten der Verwendung und Verarbeitung. Da freut man sich schon richtig auf die kommenden Projekte!</p>
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		<title>Mit F wie Vergleich. Volksbank, Erste Bank und Raiffeisen.</title>
		<link>http://www.ferras.at/blog/mit-f-wie-vergleich-volksbank-erste-bank-und-raiffeisen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 11:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fachartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Text und Typo]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Raiffeisen]]></category>
		<category><![CDATA[Volksbank]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Teil unseres Banken-Vergleichs (Teil 1 und Teil 2) möchte ich mich nach dem etwas weniger gelungenen Corporate-Designs der Bank Austria gerne wieder Lösungen widmen, die funktionieren. Womit wir bei der Volksbank wären.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
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			</a>
		</div>
<h3>Volksbank</h3>
<p><em>&#8230; mit V wie Flügel.</em> Die nämlich. Dieser Slogan ist wunderbar, weil er irritiert, verwundert, dabei aber <strong>sympathisch und positiv</strong> ist. Weil das ganze Flügel-Motiv ein positives ist; und durch die Irritation bleibt er im Gedächtnis. Er funktioniert natürlich nur, weil er mit dem Logo zusammenspielt: Das wurde nämlich, ebenfalls 2007, überarbeitet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-294" title="Altes und neues Volksbank-Logo" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Volksbank_Logo_alt-neu.gif" alt="Altes und neues Volksbank-Logo" width="530" height="100" /></p>
<p>Die sehr spitze, kantige Form wurde modernisiert, abgerundet, entschärft, das Flügel-Motiv ist entstanden. Man ist mit viel Gefühl an die Sache heran gegangen, auch wenn unser Typografie-Spezialist Oliver Schöndorfer nicht aufhört zu bemängeln, dass die Abstände im neuen <a title="Gill Sans" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gill_Sans" target="_blank">Gill</a>-Schriftzug schlecht ausgeglichen wurden.</p>
<p><strong>In der übrigen Bildsprache</strong> der Bank, so zum Beispiel im <a title="Geschäftsbericht 2007 der Volksbank" href="http://annualreport.volksbank.com/001_inhaltsuebersicht.htm">Geschäftsbericht</a> oder auf der <a title="Website Volksbank" href="http://www.volksbank.at" target="_blank">Website</a>, tauchen immer wieder Sujets auf, in denen das kleine beflügelte Logo, schmetterlingsgleich Schwärme bildend, dazu verwendet wird, unvollständige Bilder und Vorstellungen zu komplettieren. Es geht um die Erfüllung von Träumen, ein schönes Motiv. Mit den Logo-Schwärmen werden Bäume imaginiert, Ruinen aufgebaut. Um das Bild abzurunden, ist die <a title="Webseite Volksbank" href="http://www.volksbank.at/" target="_blank">Volksbank</a> passenderweise auch noch Hauptsponsor des österreichischen Skisprung-Teams, was sich mit dem Fliegen natürlich auch gut verträgt.</p>
<p><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Sujet_Volksb_GB-2007_01.jpg" class="lightview" rel="gallery[60]" title="Sujet Geschäftsbericht 2007"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-288" style="margin-bottom: 30px; margin-left: 1px;" title="Sujet Geschäftsbericht 2007" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Sujet_Volksb_GB-2007_01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Sujet_Volksb_GB-2007_02.jpg" class="lightview" rel="gallery[60]" title="Sujet Geschäftsbericht 2007"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-289" style="margin-bottom: 30px; margin-left: 7px; margin-right: 7px;" title="Sujet Geschäftsbericht 2007" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Sujet_Volksb_GB-2007_02-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Sujet_Volksb_GB-2007_03.jpg" class="lightview" rel="gallery[60]" title="Sujet Geschäftsbericht 2007"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-290" style="margin-bottom: 30px; margin-left: 7px; margin-right: 7px;" title="Sujet Geschäftsbericht 2007" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Sujet_Volksb_GB-2007_03-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3>Erste Bank</h3>
<p>Was mich hier schon länger stört, ist das Dunkelblau, das <strong>bei Nacht derart überstrahlt,</strong> dass man oft das Gefühl hat, man wäre stark übermüdet oder unter manchen Umständen die Konturen überhaupt nicht mehr erkennen kann.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-291" title="Schriftzug der Erste Bank" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Schriftzug_Erste-Bank.jpg" alt="Schriftzug der Erste Bank" width="530" height="176" /></p>
<p>Das alte Sparkassen-Logo, das auch heute noch verwendet wird, diese stilisierte Sparbüchse inklusive Münzeinwurf, hat sich seit 1971 eignentlich so gut wie gar nicht verändert und sieht daher auch nicht ganz up-to-date aus. Eines muss ich der <a title="Webseite Erste Bank" href="https://www.sparkasse.at/erstebank" target="_blank">Erste Bank</a> aber lassen: dass sie immer noch ihren <a title="Kurs-Chart Erste Bank" href="http://www.erstegroup.com/de?w_webc_url=Channels/Investor_Relations/IR_Strukturcontents/Struktur_IR_Chart_dt.akp" target="_blank">Aktienkurs</a> auf der Startseite ihrer Website einblenden, ringt mir Respekt ab!</p>
<h3>Raiffeisen Bank</h3>
<p>An dieser Stelle hat sich auch längere Zeit nichts verändert – das Logo <strong>erinnert</strong> mich immer noch und jedes mal aufs Neue <strong>an Gefahren-Symbole</strong> und Hinweise auf Chemikalien-Behältern. Mit dem Signal-Gelb und der doch recht aussperrenden X-Geste kann ich mich nicht wirklich anfreunden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-292" title="Logo der Raiffeisen und Gefahrenzeichen" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Logo_Raiffeisen_Gefahrenzei.gif" alt="Logo der Raiffeisen und Gefahrenzeichen" width="530" height="116" /></p>
<p>Aber allzu schnell wird sich da bei der konservativen <a title="Webseite Raiffeisen" href="http://www.raiffeisen.at/" target="_blank">Raiffeisen</a> nichts ändern – auch wenn wir schon einmal versucht haben, da mit unserem Geschäftsbericht-Konzept dagegen zu halten!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit F wie Vergleich. Die Bank Austria.</title>
		<link>http://www.ferras.at/blog/mit-f-wie-vergleich-die-bank-austria/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 11:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fachartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Text und Typo]]></category>
		<category><![CDATA[Bank Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Beitrag habe ich begonnen, die Corporate Designs der großen österreichischen Banken ein wenig unter die Lupe zu nehmen und mit einander zu vergleichen. Da gab es bei der BAWAG bereits viel gelungenes! Ich nehms vorweg, das kann ich von der Bank Austria nicht behaupten. Ihr wurde, ebenfalls im Herbst 2007, das Corporate Design des Mehrheitseigentümers UniCredit aufgezwungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 40px; margin-top: 5px; margin-bottom: 40px;">
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			</a>
		</div>
<p>Dabei war <strong>das alte Logo</strong> elegant und schön, zumindest bis man zusätzlich &#8220;Creditanstalt&#8221; darunter schreiben musste, was optisch doch etwas belastete. Zumindest sah es aber nach Bank aus und nicht nach Online-Poker.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-283" title="Das alte und neue Bank Austria Logo" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Bank-Austria_Logo_Alt-Neu.gif" alt="Das alte und neue Bank Austria Logo" width="550" height="130" /></p>
<p>Aus Mailand kommen ja meist sehr ansehnliche Dinge. Alfa Romeos zum Beispiel. Oder Mode von Prada, Versace, Dolce &amp; Gabbana. Was da beim Bank Austria-Logo passiert ist, <strong>kann ich nur schwer nachvollziehen.</strong> Beim Schriftzug der Mutter aus Italien funktioniert die Schrift ja noch irgendwie, bei der österreichischen Tochter sieht sie aber aus wie ein billiger Free-Font. Da springt alles, ist unruhig, gibt es hässliche Buchstaben, die an manchen Stellen viel zu dick und plump wirken (der &#8220;Fuß&#8221; des großen A zum Beispiel).</p>
<p>Und die Bildmarke rettet auch wenig. Meine erste Assoziation: <a title="Website Österreichische Lotterien" href="http://www.lotterien.at" target="_blank">Lotto</a>. Meine zweite: <a title="Website LaudaMotion" href="https://www.laudamotion.com" target="_blank">LaudaMotion</a>. Irgendwo habe ich dann auch noch einen Hinweis auf das <a title="Website Xerox" href="http://www.xerox.com" target="_blank">Xerox</a>-Logo gesehen und habe den Verdacht, dass es da noch unzählige weitere 3D-Button-Logos gibt, die in den letzten Jahren <strong>im Fahrwasser der Web 2.0-Ästhetik</strong> entstanden und an die man sich einfach nicht mehr erinnern kann.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-284" title="Logos Lotterien Österreich und Laudamotion" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Logos_Lotterien_Laudamotion.jpg" alt="Logos Lotterien Österreich und Laudamotion" width="550" height="145" /></p>
<p>Natürlich hatte man Glück mit dem Rot-Weiß-Rot der Bildmarke – das passt ganz gut zu Österreich. Da hat es die <a title="Pressemeldung Hypo Vereinsbank zum Imagewechsel" href="http://press.hypovereinsbank.de/cms/german/press/showdetail.html?id=8778&amp;pid=0&amp;cid=0&amp;dr=0">Hypo Vereinsbank</a> aus Deutschland schlimmer erwischt, wo man von Blau komplett auf das Uni Credit-Rot umsteigen musste. Die Schwächen des Logos erkennt man auch daran, dass es am besten wirkt, wenn es lediglich in Schwarz und ohne ausgefüllte 3D-Fläche in der Bildmarke verwendet wird, wie zum Beispiel auf dem Hauptgebäude in der Schottengasse (wo das vermutlich eine Auflage des Bundesdenkmalamtes ist).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-285" title="Bank Austria in der Schottengasse" src="http://www.ferras.at/blog/wp-content/uploads/2009/02/Schriftzug_BA_Schottengasse.jpg" alt="Bank Austria in der Schottengasse" width="550" height="211" /></p>
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