… und hier ist der 1. Teil meiner Top-10 der verbliebenen und verblichenen Beschriftungen auf Wiener Innenstadt-Gebäuden:
Platz 10:

Kaiserlich-Königlich privilegierte Tischtücher in der Schwertgasse.
Platz 9:

Übersehen, konserviert, integriert: Eine immer noch antisemitische Inschrift am Jordan-Haus am Judenplatz. Wer »Flumine Jordani terguntur labe malisque corpora cum cedit, quod latet omnes nefas. Sic flamma assurgens totam furibunda per urbem 1421 Hebraeum purgat crimina saeva canum. Deucalioneis mundus purgatur ab undis Sicque iterum poenas igne furiente luit.« übersetzen kann, weiß, was gemeint ist.
Platz 8:

BAWAG’s Schattenwirtschaft in der Seitzergasse
Platz 7:
Definitiv aus Zeiten vor dem Euro: Bank- & Wechslergeschäft in der Spiegelgasse
Platz 6:
Aus einer Zeit, als das vielleicht noch eine Art Dreiklang bildete. Die Hofburg ist halt nicht weit weg vom Graben, und: Bad Gastein verleiht Paris den Glanz, der ihm nun mal fehlt wie die Initiale.














