Warum wir gerne mit Startups arbeiten

von Stefan, geschrieben am 24. Oktober 2009

Junge Unternehmen haben ihre Nachteile: Wenig Geld, wenig Erfahrung, wenig Schlaf. Warum wir trotzdem immer wieder gerne mit Leuten zusammenarbeiten, die gerade gegründet haben oder ihre Geschäftsidee aufbauen:

  1. Umfassende Lösungen. Oft ist noch nicht einmal ein Firmenname vorhanden, man gestaltet also mit den Unternehmern zusammen eine Geschäftsidee aus, von A bis Z. Man hilft ihnen, für ihre Vorstellungen und Ziele die richtige Sprache zu finden. Am Ende eine in sich schlüssige Lösung in Händen zu halten, die vom Namen weg bis hin zum Flyer und zur Beschilderung funktioniert und einen roten Faden hat, ist unglaublich befriedigend.
  2. Persönliches Engagement. Die Verantwortlichen hängen oft mit ihrer persönlichen Lebensplanung an ihrer Idee und sind somit einfach viel mehr Motor und aktiver Partner als Angestellte in großen Unternehmen. Wie wichtig der Auftraggeber und sein Elan auf Dauer für ein Projekt sind, hat Paul Boag mal sehr gut zusammengefasst. Der Nachteil: diese Verantwortung kann manche Unternehmer paralysieren, weil sie Angst davor haben, dass ihre Entscheidungen negative Auswirkungen bis hin zu existenziellen Fragen haben. Daher ist es unsere Aufgabe, Jungunternehmer auf unserem Fachgebiet so sehr mit Informationen zur Seite zu stehen, dass es ihnen möglich ist, die Entscheidungen zu treffen, die wir für unsere Arbeit brauchen!
  3. Zu sich finden. Oft herrscht in der der Startphase einer Unternehmung ziemliches Chaos. Da ist z.B. die Struktur der Dienstleistungspalette noch vom Arbeitsalltag bestimmt und nicht von den Kundenbedürfnissen. Hier Ordnung hinein zu bringen und einem Unternehmer die Werkzeuge in die Hand zu geben, die er benötigt um in Folge zu wissen, wer er eigentlich ist, kann eine der wichtigsten Aufgaben eines Kommunikationsgestalters sein.
  4. Eine Vision. Was Gründer oft auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie eine Vision haben. Sie wissen, wo sie hin wollen und um das zu erreichen arbeiten sie mit dir zusammen. Klare Ziele sind letztlich sowohl für die Messung des Erfolgs der Arbeit als auch für die Motivation sehr wichtig.
  5. Häufige persönliche Termine. Wer nicht im Korsett einer großen Firma steckt, dafür aber persönlich am Erfolg seines Unternehmens hängt, spricht gerne und häufig mit denjenigen, die seine Idee aus- und mitgestalten. Das macht die Arbeit für uns natürlich leichter: je mehr man einen Kunden in ein Projekt einbinden kann (und zwar an den Stellen, wo es Sinn macht), desto besser.
  6. Etwas großziehen. Maßgeblich daran beteiligt zu sein, dass eine Geschäftsidee funktioniert, ist ein großartiges Gefühl – und die Wertschätzung für die eigene Arbeit von Seiten des Auftraggebers ist üblicherweise auch größer, wenn man damit geholften hat, seinen Lebenstraum zu verwirklichen.
  7. Spannung. Mit Unternehmen in der Gründungsphase wird einem nie langweilig. Alles ist ständig im Umbruch und es gibt laufend neue Anforderungen und Aufgaben. Ganz wichtig dabei ist, einen Fahrplan im Auge zu behalten, der sich durchs ganze Projekt zieht. Ansonsten können ständig neue Aufgaben die ursprünglichen aufhalten oder stören.
  8. Langanhaltende Partnerschaften. Auftraggeber, deren kommunikatorische Identität man in guter Zusammenarbeit mit ihnen geschaffen hat, bleiben üblicherweise lange Zeit gute Auftraggeber.
  9. Beleben. Beseelen. Begleiten. Genau das zu tun hat man bei from scratch-Projekten die Möglichkeit. Man erweckt eine Idee zum Leben, beseelt die Kommunikation und Begleitet den Unternehmer. Und genau so möchten wir arbeiten!
  10. Den Erfolg sehen.

Das letzte Startup-Projekt, das wir umgesetzt haben, war das Dunkelrestaurant Vier Sinne … und mit der Agentur Galvano Events sind wir schon mitten im nächsten. Ich werde euch am Laufenden halten!

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